Heute wirds mal ausnahmsweise ernster. Und ja, es ist notwendig, etwas klar zustellen. Als Pornoregisseurin sage ich euch: Deepfake Pornos sind in den meisten Fällen digitaler sexueller Missbrauch! Wir in der professionellen Erotikbranche bestehen auf 100 % Freiwilligkeit und Konsens. Deepfakes, wie die von Collien Fernandes, entstehen ohne Einverständnis und sind eine Form digitaler sexueller Gewalt. Dieser Mist muss weg!

Betroffene und die geschlechtsspezifische Dimension

Opfer dieser digitalen Gewalt sind fast ausschließlich Frauen, weshalb Expertinnen von geschlechtsspezifischer Gewalt sprechen. Prominente wie Collien Fernandes, aber auch Privatpersonen und Minderjährige, sind betroffen. Ein Fall aus Almendralejo zeigt über 20 betroffene Mädchen. KI-Modelle zementieren alte Rollenbilder und diskriminieren Frauen bereits im Code. Das müssen wir ändern!

Angriffe auf öffentliche Personen: Schauspielerinnen und Politikerinnen

Nehmen wir Collien Fernandes: Sie wurde Opfer einer Flut von Deepfake-Pornovideos. Solche Angriffe auf Schauspielerinnen und Politikerinnen sind erschreckend und zeigen die gezielte Demütigung von Frauen in der Öffentlichkeit.

Digitale Gewalt gegen Minderjährige und Privatpersonen

Doch es trifft nicht nur Prominente. Ihr müsst verstehen, dass auch Minderjährige und Privatpersonen betroffen sind. Ein schockierendes Beispiel ist der Fall aus Almendralejo, wo über 20 Mädchen Opfer dieser digitalen Gewalt wurden.

Stellt euch vor, eure Kinder oder Freundinnen wären betroffen. Der Fall aus Almendralejo, wo mehr als 20 Mädchen Deepfake-Pornos ausgesetzt waren, verdeutlicht die verheerenden Folgen für Minderjährige und Privatpersonen. Diese Angriffe zerstören Leben und hinterlassen tiefe Narben, oft ohne dass die Opfer eine Chance zur Gegenwehr haben. Das ist unentschuldbar und muss aufhören.

Täterprofile und Motivationsstrukturen

Die Täter sind vielfältig. Oft stammen sie aus dem persönlichen Umfeld der Opfer, wie im erschreckenden Fall von Collien Fernandes, wo ihr Ex-Partner involviert war. Aber auch Gruppen in Online-Communities und organisierte Kriminalität spielen eine Rolle.

Organisierte Kriminalität und kommerzielle Ausbeutung

Daneben agieren organisierte Gruppen aus rein kommerziellen Interessen. Sie nutzen Deepfake-Pornos zur finanziellen Bereicherung. Hier geht es nicht um persönliche Rache, sondern um Profit auf Kosten deiner Würde.

Diese organisierten Gruppen operieren oft im Verborgenen, aber ihre Methoden sind hochprofessionell. Sie erstellen und verbreiten Deepfake-Inhalte nicht nur, um Frauen zu demütigen, sondern auch, um damit Geld zu verdienen. Für sie bist du lediglich ein Produkt, das sie ausbeuten können, was die Tragweite dieser Kriminalität noch verstärkt.

Online-Communities und die Psychologie der Demütigung

Manchmal organisieren sich Gruppen in Online-Communities und Foren, um Frauen gezielt zu demütigen. Experten bezeichnen dies als einen „perfiden Sport“. Hier steht die Erniedrigung im Vordergrund, oft ohne direktes kommerzielles Interesse.

In diesen Online-Communities und Foren findest du oft eine toxische Atmosphäre, in der sich die Täter gegenseitig anstacheln. Sie sehen die Demütigung von Frauen als eine Art Wettbewerb oder Freizeitbeschäftigung. Die Anonymität des Internets erlaubt es ihnen, ihre menschenverachtenden Taten ohne Konsequenzen auszuführen und sich in ihrer Verachtung zu bestärken.

Deepfake Pornos? Bitte entfernt diesen Mist!

Die rechtliche Situation in Deutschland und Europa

Deepfake pornos
Deepfake Pornos? Bitte entfernt diesen Mist! 1

Deutschland betreffend fehlen derzeit klare Gesetze gegen Deepfake-Pornos. Paragrafen wie § 185 oder § 201a StGB decken die Situation nur unzureichend ab, was für Betroffene wie Collien Fernandes eine Katastrophe ist. Das muss sich ändern!

Aktuelle Strafbarkeitslücken im StGB und KUG

Momentan ist die Erstellung und Verbreitung von Deepfake-Pornos im deutschen Strafrecht leider nicht explizit geregelt. Bestehende Paragrafen wie § 185 oder § 201a StGB greifen hier nur lückenhaft, was die Täter oft ungestraft lässt.

Europäische Vorgaben: Digital Services Act und EU-Richtlinien

Auf EU-Ebene verpflichtet der Digital Services Act bereits Plattformen zum Handeln. Eine neue Richtlinie gegen Gewalt an Frauen muss zudem bis Juni 2027 in nationales Recht umgesetzt werden, was uns Hoffnung gibt.

Diese europäischen Vorgaben sind ein wichtiger Schritt, um dem Problem der Deepfake-Pornos entgegenzuwirken. Der Digital Services Act zwingt Online-Plattformen dazu, Inhalte wie Deepfake-Pornos aktiv zu entfernen, und die neue EU-Richtlinie gegen Gewalt an Frauen, die bis Juni 2027 umgesetzt werden muss, wird hoffentlich den Schutz für Betroffene erheblich verbessern.

Als Regisseurin in der Pornoindustrie, die auf Spaß und Konsens setzt, sehe ich Deepfake-Pornografie als ein Werkzeug der Unterdrückung. Ihr müsst verstehen, dass dies die sexuelle Selbstbestimmung verletzt. Der Fall von Collien Fernandes, die mit einer Flut solcher Videos konfrontiert ist, zeigt uns deutlich: Wir brauchen eine klare gesetzliche Basis und eine stärkere Verantwortung der Plattformbetreiber. Dieser Mist muss konsequent aus dem digitalen Raum entfernt werden!

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BEITRAG ZUR VERFÜGUNG GESTELLT VON

  • Deepfake Pornos? Bitte entfernt diesen Mist!

    Julia ist seit 2023 Darstellerin und Regisseurin sowie ausführende Produzentin bei Starcasting. Sie schreibt auch gelegentlich Blogartikel bei uns und berichtet immer wieder über Neuigkeiten aus der Welt der Erotik. Julia erreichst du persönlich in ihrer Webcam hier (ohne Extrakosten wenn du Mitglied bist) Dort kannst du dich mit ihr über die neuesten Trends im Pornobusiness unterhalten, rumalbern, aber natürlich auch rumsauen und Drehtermine vereinbaren;-)

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